Performance:

CIRCUS.FREIHEIT.GLEICHSCHALTUNG.

eine szenische Lesung für Menschen ab 12 Jahren

Irene Bento war eine deutsche Zirkusartistin, die 1939 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ein Berufsverbot erteilt bekam. Indem sie und ein Teil ihrer Familie sich in einem Wanderzirkus versteckt hielten, konnten sie sich vor der nationalsozialistischen Vernichtung retten.

Die Performance zeigt auf, wie die NS-Kulturpolitik die Zirkuswelt beeinflusste, welche Auswirkungen sie auf ArtistInnen und Zirkusse hatte und erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Irene Bento.

Die Performance und die dazugehörige Ausstellung beleuchten das Thema Zirkus im Nationalsozialismus und berühren zugleich.

 

Ausstellung:

CIRCUS.FREIHEIT.GLEICHSCHALTUNG.

Hier rückt beim diesjährigen Festival eine Ausstellung über Opfer des Nationalsozialismus in den Fokus, über die gemeinhin wenig bekannt ist. Die Zirkusschaffenden waren wie jede andere Kulturform im dritten Reich starken Repressionen ausgesetzt. Welche Auswirkungen diese hatten, werden in der Ausstellung anhand des Einzelschicksals der Artistin Irene Bento gezeigt.

Am Festivalwochenende führt die Projektgruppe „Circus im Nationalsozialismus“ jeweils zwischen 10 und 14 Uhr durch die Ausstellung und steht für Gespräche bereit.

 

 

 

 

  • Fester Spielort Im Festivalgelände [d]
  • Spieldauer 30 min
  • Samstag 17:00 Uhr, 20:00 Uhr
  • Sonntag 16:00 Uhr, 19:00 Uhr